Wie benutzt man beim sup das paddel?

Beim Stand-up-Paddling kommen hauptsächlich Stechpaddel zum Einsatz, also Paddel mit nur einem Blatt. Finde jetzt heraus, wie du diese optimal verwendest!

Wie benutzt man beim SUP das Paddel?

Es ist unkompliziert und macht enorm viel Spaß – Stand-up-Paddling wird immer beliebter. Kein Wunder, denn bei dieser Sportart bringst du deinen Körper ordentlich in Form, vor allem die Schultern und Arme. Allerdings benötigst du hierfür das richtige Paddel für den Antrieb. Welche es gibt und wie du sie verwendest, erfährst du jetzt in diesem Artikel.

Sup: wofür steht die abkürzung?

Die Abkürzung SUP steht im Bereich des Sports für Stand-up-Paddling. Unter dem SUP oder zu Deutsch Stehpaddeln versteht man das auf dem Board stehende Treiben im Wasser. Mittels deines Paddels kannst du dich so von A nach B fortbewegen. Egal auf welchem Gewässer, Stand-up-Paddling ist ein ausgleichender und teilweise sogar meditierender Sport, der im Alleingang und auch in der Gruppe sehr viel Spaß macht. 

Stand-up-paddling: die richtige technik beim paddeln 

Schritt 1 - Finde das richtige Paddel! Das Paddel ist deine Antriebskraft beim Stand-up-Paddling. Um diese richtig einsetzen zu können, solltest du darauf achten, dass es zu dir als Fahrer passt. Um die richtige Länge deines Paddels zu finden, kannst du dieses einfach senkrecht neben dich stellen. Das Paddel sollte jetzt eine Paddel-Blattlänge länger sein als deine Körpergröße. Ausnahmen gibt es für das Paddeln im Flachwasser- und Distance-Stand-up-Paddling. Hier sollte das Paddel nämlich oft etwas länger sein. Dies ermöglicht längere und kraftvollere Züge und damit verbunden eine höhere Endgeschwindigkeit auf der Strecke.

Ist das Paddel richtig eingestellt, geht es an die Technik. Dreh- und Angelpunkt der Technik ist eine gute Balance, denn auf dem Board solltest du dein Gleichgewicht unbedingt halten können:

1. Stehe mit den Füßen hüftbreit auf deinem Board. Deine Knie sollten dabei leicht gebeugt sein.

2. Der Druckarm (der obere Arm am Griff deines Paddels) ist führend bei der Bewegung und steht senkrecht zu deinem Brett.

3. Der Zugarm (der Arm auf der Paddelseite) greift schulterbreit am unteren Griff des Paddels und bleibt durchwegs gestreckt.

4. Durch die Kraftübertragung von Zug-, Druckarm und deinem Oberkörper kannst du dich durch effektive Paddelschläge jetzt vorantreiben.

Tipp: Durch leicht anwinkelnde Knie kannst du kleinen Wellen im Wasser leichter ausweichen und du fällst deutlich seltener vom Board. 

Welche sup-paddel gibt es? 

Die Suche nach dem richtigen SUP-Paddel kann ziemlich mühsam sein. Doch bevor du quer durch das Internet recherchierst, findest du hier die gängigsten Paddelarten für das Stand-up-Paddling. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten. Die zerlegbaren Paddel, die aus zwei oder drei Teilen bestehen, die verstellbaren und die fixen Paddel:

Das zerlegbare und verstellbare Paddel: 
Die zerlegbaren Paddel sind die kompaktesten Modelle, denn diese lassen sich in zwei bis drei Teile zerlegen und hervorragend transportieren. In der dazugehörigen Schutzhülle kannst du diese dann einfach von A nach B transportieren, ohne ein riesiges Paddel mit dir herumzutragen. Ein weiterer Vorteil ist, dass du so die Größe des Paddels verstellen und an deine Körpergröße anpassen kannst.

Das fixe Paddel: 
Bei diesen Modellen handelt es sich um ein einheitliches Paddel, welches nicht zerlegbar oder verstellbar ist. Das ganzheitliche Modell kann also nur von einer Person mit der passenden Körpergröße genutzt werden. Der Vorteil dieses Paddel ist aber die Robustheit, denn durch die Steifheit bietet dieser Paddel genügend Antrieb für dynamische Fahrten und eignet sich daher ideal auch für Wettbewerbe.


Worauf du beim Kauf achten solltest:

1.Die Maße: 

Je größer das Paddel, umso schwerer wird das Paddel sein. Die Länge, Breite und Dicke sind also gleichermaßen für deine Leistung verantwortlich. Zerlegbare und verstellbare Paddel kannst du ganz einfach an deine Körpergröße anpassen. Die fixen Paddel musst du nach Maß kaufen.

2. Das Gewicht und Material: 

Das Gewicht des Paddels ist vom Fertigungsmaterial abhängig. Diese bestehen meist aus Aluminium, Fiberglas mit einem Carbon-Anteil oder einfachem Kunststoff. Die SUP-Paddel aus Fiberglas mit Carbon-Anteil sind die beliebtesten Paddel, da sich das Gewicht und die Kraftübertragung bei diesen am besten verträgt. Daraus resultiert eine optimale Leistung.

Zudem gibt es noch die Paddel aus Voll-Carbon. Diese sind besonders leicht und eignen sich daher vor allem für Paddler mit einem niedrigen Körpergewicht und einer geringeren Körpergröße.

3. Die Verschlussart und das Einstellungssystem: 

Zerlegbare und verstellbare Paddel besitzen je nach Hersteller verschiedene Verschlusssysteme. Unterschieden wird zwischen dem Steckverschluss mit Knopf, mit Klemmen oder der Stiftsicherung. Die verstellbaren Paddel kannst du ganz einfach verstellen, indem du am Paddel zuerst den Schieber öffnest, den Griff entsprechend herausziehst und den Schieber wieder schließt.

4. Die Rutschfestigkeit: 

Ein ebenfalls sehr wichtiges Kriterium ist das Handling des Paddels. Dieses sollte nämlich möglichst gut in der Hand liegen und dir nicht entgleiten. Daher gibt es Paddel, die spezielles Paddelwachs auf den Griffen haben wodurch du einen besseren Grip erhältst.