Billardqueue Discovery 300

REF: 8389067, 8389066, 963021, 963026, 8640833

BILLARDQUEUE

2026

Du brauchst Hilfe bei der Reparatur deines Discovery 300, BC500 oder BC900 Billardqueues?

Hier findest du Tipps zur eigenständigen Reparatur sowie Ersatzteile für unsere Billardqueues.

ERSATZTEILE

Nachdem du das Modell des zu reparierenden Billardqueues ausgewählt hast, schlagen wir dir verschiedene Ersatzteile vor, die für deinen Queue geeignet sind.

#1 Entferne die abgenutzte Pomeranze

Hebe die abgenutzte Pomeranze mit dem Cutter ab. Sobald du die Pomeranze entfernt hast, überprüfe, ob die Spitze der Ferrule sauber ist oder ob noch Rückstände der alten Pomeranze daran kleben. Es ist wichtig, alle Rückstände abzuschleifen, damit du am Ende eine saubere und ebene Oberfläche hast.

#2 Abschleifen der neuen Pomeranze

Hier gilt dasselbe wie beim Abschleifen der Ferrule: Am Ende brauchst du eine saubere und glatte Oberfläche.

Der persönliche Trick von Denis, Ingenieur für Billard bei Decathlon

Schlage ein paar mal leicht mit dem Cuttermesser auf die Rückseite der neuen Pomeranze und auf die glatte Fläche der Ferrule. So schneidest du ganz leichte Rillen ein, damit der Kleber besser eindringt und die Pomeranze am Ende besser haftet.

Sollte Abschleifen mit Schleifpapier nicht ausreichen, kannst du auch eine Feile verwenden.

Pomeranze und Ferrule sind zwei eigene Teile deines Billardqueues.
Die Pomeranze, die Spitze des Queues, ist der Teil des Queues, der mit der Kugel in Berührung kommt.
Die Ferrule ist der Teil des Queues, der direkt hinter der Pomeranze kommt.
Um sicherzustellen, dass diese beiden Teile gut aneinander kleben, solltest du darauf achten, dass beide Oberflächen glatt sind, um zu vermeiden, dass sie nicht fest sitzen.

#4 Ankleben der Pomeranze

Der kritische Moment: Trage einen Tupfer Kleber auf! Pass auf, dass du die richtige Menge erwischst, um zu verhindern, dass Kleber hervorquillt.
Ziehe dir ruhig ein Paar dünne Handschuhe an, wenn du befürchtest, Klebstoff an deine Finger zu bekommen.
Drücke die Pomeranze ein bis zwei Minuten fest an. Auch wenn dir das lange vorkommt, so ist es besser, hier auf Nummer sicher zu gehen.

#5 Bearbeitung der Pomeranze

Sobald die Pomeranze ausgetauscht ist, kannst du sie nicht umgehend benutzen. Sie ist aus Leder – und wie ein Lederschuh ist sie am Anfang hart und wirft Blasen, wirkt zu klein und muss erst geschmeidig gemacht bzw. mit anderen Worten „geformt“ werden … bearbeitet eben. Nur sehr selten passt der Durchmesser der Pomeranze perfekt auf Anhieb auf den der Ferrule: Du musst sie also entsprechend zuschneiden und anpassen. Du kannst dann noch einmal mit Schleifpapier leicht darüber schmirgeln, bis die Pomeranze bündig und passend auf der glatten Oberfläche der Ferrule klebt.
Ziel ist es, den Lack an der Pomeranze mit Schleifpapier abzuschleifen, das Leder weicher zu machen und an den Kanten einen geschmeidigen Übergang zu schaffen, damit du später die Kugel mit der Pomeranze gleichmäßig triffst und wie gewünscht stoßen kannst.

Mit der Zeit und mit wachsender Erfahrung sowie je nach Spielweise entscheidest du, ob und wie weit du die Pomeranze abrunden möchtest. Hier musst du wissen, dass eine sehr abgerundete Pomeranze insgesamt zu viel Effet-Spiel führt, gleichzeitig aber die Gefahr eines missglückten Queuestoßes wächst. Umgekehrt kannst du mit einer flacheren Pomeranze weniger gut Effets erzielen, kannst jedoch die Kugel einfacher kontrolliert und präzise stoßen.

  • Pomeranze, leicht gewölbt, neun

  • vorgeformte Pomeranze

  • flache Pomeranze

Wie geht es nun weiter?

Wir legen das Schleifpapier um einen flachen Holzklotz und schmirgeln im 45°-Winkel rund um die Spitze des Queues herum die Oberfläche ab. Dabei legen wir den in Sandpapier eingewickelten Holzklotz mit dem Sandpapier nach oben auf eine ebene Fläche und positionieren den Queue im 45°-Winkel darauf. So geht es am besten.

Wenn die Kanten angeraut sind (nach circa 2–3 Min.), rundest du die Pomeranze ab. Hierzu verwendest du unser Schleifpapier und einen Holzklotz. Achte beim Abschleifen darauf, dass du immer gleichmäßig rund um die Ferrule herum gehst, um der Pomeranze die Form zu geben, die du möchtest. Drehe hierzu am besten immer den Queue um seine eigene Achse, um eine gute „sphärische“ Form hinzubekommen.

Jetzt hat unsere Pomeranze die gewünschte Form. Jetzt musst du das Leder nur noch entsprechend weich und geschmeidig bekommen. Hierfür gibt es mehrere Techniken:

1. Verwende weiterhin den Holzklotz und das Schmirgelpapier und klopfe leicht auf die gewölbte Oberfläche. Wiederhole das ungefähr zwei Dutzend mal. Was die Form der Pomeranze betrifft, so wirst du mit zunehmender Erfahrung und je nach Spielweise herausfinden, ob du sie lieber weicher oder härter hast.

2. Stich entweder mit einem speziellen Werkzeug (ein Werkzeug, das auch zum Formen verwendet werden kann) oder mit einer Nähnadel (was deutlich länger dauert) auf die gewölbte Oberfläche der Pomeranze ein. Einige Billardspieler verwenden auch ein Cuttermesser, um die Oberfläche anzurauen: Das klappt. Allerdings musst du dabei extrem aufpassen, dass du nicht zu tief einritzt.

Ein bisschen Blau und schon kann es losgehen!
Du hast die Pomeranze gewechselt und bearbeitet.
Nun kannst du am Billardtisch loslegen.
Natürlich hat da jeder seine eigenen Tricks und Kniffe … teile deine gerne mit uns!